Game of Thrones Star Tom Wlaschiha: Hunger als Menschenrechtsverletzung – Was wird dagegen getan?

Florian Erbach 23. April 2015 1
Game of Thrones Star Tom Wlaschiha: Hunger als Menschenrechtsverletzung – Was wird dagegen getan?

Man stelle sich vor, man muss jeden Morgen mehrere Kilometer zur nächsten Wasserstelle laufen, nur um einen Schluck zu trinken, Wasser für die Felder zu holen oder um das Vieh zu versorgen. Schier unglaublich wäre es für uns, wenn das Wasser nicht bequem aus dem Wasserhahn kommen würde, sondern die Beschaffung dessen im Zentrum der täglichen Arbeit stehen würde. Ganz abgesehen davon, ob das Wasser aus einem Brunnen oder Erdloch überhaupt unseren „Standards“ entsprechen würde.

Unter dem Slogan EINEWELT – Unsere Verantwortung macht das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf die nach wie vor großen Probleme unserer Welt aufmerksam. Insbesondere dem noch auf der Welt vorherrschenden Hunger widmet sich das BMZ.

Der Etat der deutschen Entwicklungshilfe liegt aktuell (Schätzung 2014) bei 6,444 Miliarden Euro, davon gingen 2012 von einem ähnlichen Gesamtetat 0,299 Milliarden „in die Land- und Forstwirtschaft und Fischereiwesen“. Dem Bereich, der sich „Hilfe zu Selbsthilfe“ im Agrarbereich widmet.

Tom Wlaschiha, der gerade wieder in der fünften Staffel von Game of Thrones als Jaqen H’ghar zu sehen ist, hat sich vor Ort in Äthiopien ein Bild von der Lage gemacht. Insbesondere Durst und Trockenheit sind das Problem von Menschen über weite Landstriche. Gezielte Entwicklungshilfe, die vor allem „Hilfe zur Selbsthilfe“ sein sollte, kann hier ansetzen und die Auswirkungen von Dürren minimieren und Erträge steigern.

Ein interessantes Video, welches uns Einblicke in die Probleme der Menschen in Äthiopien gewährt, Tom Wlaschiha von einer unbekannten Seite zeigt und, was viel wichtiger ist, uns ins Bewusstsein bringen sollte, dass fließendes Wasser aus dem Hahn und Nahrung aus dem Supermarkt keine Selbstverständlichkeiten sind. Trotz eventueller „PR-Schreie“ ein wichtiges Video.

Beitragsbild (c): BMZ