Kurzfilme: Nachdenklich-melancholische Katze und ihr Weltschmerz

Florian Erbach 8. Mai 2014 0
Kurzfilme: Nachdenklich-melancholische Katze und ihr Weltschmerz

Katzen zählen zu den meist verlinkten, kommentierten und hochgeladenen Lebewesen (und überhaupt) im Internet. Einmal falsch abgebogen und man landet ganz schnell in Ecken des Internets, wo ein süßes Katzenbild oder verrücktes Katzenvideo das nächste jagt. Dies kann unheimlich viel Zeit verschlingen! Vorausgesetzt natürlich, man verspürt – wie ich – eine gewisse Zuneigung zu Katzen. Es halten sich auch hartnäckig Gerüchte, wonach die Katzen nicht ganz unschuldig an der Erfindung des Internets seien – doch an dieser Spekulation möchte ich mich nicht beteiligen.

Vielmehr gibt es nachfolgend eine wunderbare Kombination zu bestaunen: Eine nachdenklich-melancholische Katze und ihr Herrchen (welches natürlich nicht ganz unschuldig an der Inszenierung als „traurige Katze“ ist) – und eine ganze Reihe von kunstvoll-melancholischen Kurzfilmen.

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Henri Le Chat Noir

Henri heißt der Kater, der uns in mittlerweile 14 kurzen Filmen aus seinem Leben berichtet und sich darin dem „Weltschmerz hingibt“. Dass Katzen ihren eigenen Willen haben und mitunter sehr argwöhnisch auf ihre menschlichen Begleiter (und Dosenöffner) blicken, ist klar – doch was geht in deren Kopf vor? Will Braden möchte mit seinen Kurzfilmen darauf eine Antwort geben. Stets mit nachdenklichen, lethargischen und von Weltschmerz beschwerten Blick, beobachtet Henri das Treiben in seiner Umwelt und kommentiert dies in Französisch. Herausgekommen sind dabei sehr schöne und nachdenkliche kurze Filmchen, die meistens nur eins bis zwei Minuten gehen und trotz der „Schwere“ ganz amüsant sind. Will Braden konnte mit seinen Henri Le Chat Noir-Videos sogar schon einen Preis gewinnen: 2012 war das Video Henri 2, Paw Deux das beste Katzenvideo im gesamten Internet.

Henri „Artiste“: Beautiful. Noble. True. It is…

Das Gewinnvideo von 2012

© HenriLeChatNoir