Media Monday #132

Florian Erbach 7. Januar 2014 3
Media Monday #132

Neues Jahr, neues Glück. Äh naja. Oder so ähnlich. Man weiß ja nie. Eines ist jedenfalls sicher: Der Media Monday wird auch in diesem Jahr, nach zuletzt Nummer 130 und 131, wieder fester Bestandteil eines Anfang jeder Woche werden. Here we go:

Media Monday #132

1. Von der amerikanischen Filmindustrie würde ich mir eigentlich mal wünschen, dass sie weniger auf Remakes oder Teil XY von Franchise Z setzt, sondern mehr Innovation wagt und das viele Geld in vielfältigere Filme investiert. Aber im Grunde war das letzte Jahr diesbezüglich schon sehr ausgewogen. Es gab die typischen Blockbuster, aber auch kleine, interessante Filme. Lieber würde ich mir wünschen, dass die deutsche Filmindustrie mehr wagt. Denn da liegt wesentlich mehr im argen, als bei der amerikanischen Filmindustrie.

2. Würde man Prometheus (der Comic) verfilmen und direkt als DVD/BluRay veröffentlichen, würde ich vermutlich sofort schwach werden, denn der Comic ist faszinierend und verwirrend zugleich. Ich bin leider erst bei Band V – aber die Geschichte hat was!

3. Es gibt ja so gehypte Filmstars wie etwa ________ , der/dem ich aber überhaupt nichts abgewinnen kann, weil ________ . Gehypte Schauspieler sind ja nur dann gehypt, wenn man den „Hype“ an sich heranlässt. Ich kenne eigentlich keinen großen Star, dem ich nichts abgewinnen kann und ich die ich weniger mag, sind dann eigentlich auch keine Stars. Peace :)

4. Film-Blogosphäre: Zur Film-Blogosphäre kann ich eigentlich noch nicht viel sagen, da ich selber erst kurz dabei bin und es vermessen wäre, hier ein Urteil über die Community oder Blogosphäre zu fällen. Was mir aber aufgefallen ist, dass sie wesentlich kleiner ist, als es zum Beispiel die Mode/Beauty- oder Onlinemarketing-Blogosphäre ist. Eine bessere Vernetzung und gegenseitige Unterstützung wäre wünschenswert, aber dazu kann ich in einem Jahr sicherlich mehr schreiben. Was ich bisher an Blogs gesehen und gelesen habe war suuper und ich bin nur über interessante und nette Menschen/Blogs gestolpert :)

5. Kaufe ich mir ein Buch, erwarte ich mir auf alle Fälle, dass ich gut unterhalten werde, meine Fantasie angeregt wird und ich in eine andere Welt entführt werde.

6. Die Spezialeffekte in Serienproduktionen sind in den letzten Jahren deutlich besser geworden. Leider steigt aber so auch das Risiko, dass TV-Sender die ein oder andere Serie absetzen, weil sich die Produktionskosten bei den oftmals zu niedrigen Quoten (aus Sicht der Sender/Produzenten) nicht mehr lohnen.

7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel war Revolution Staffel 1 und die war alles in allem ganz gut, weil das Setting (Blackout, Bürgerkrieg, Mystery, Endzeit) und die Geschichte stellenweise sehr interessant sind. Leider hat die Serie aber durchaus auch Schwächen, die hoffentlich in Staffel 2 langsam ausgemerzt werden. Viel Licht, aber auch viel Schatten! Geschaut habe ich die 20 Folgen aber gerne.

Bitte stimme ab! :)

  • m00shpit

    Das gleiche Gefühle hatte ich im letzten Jahr aber auch, dass die Auswahl zwischen Blockbuster Franchise/Remake-Produktion und neuer Idee recht ausgewogen war. Und was die deutsche Filmindustrie angeht, sehe ich es auch so wie du. Zumindest das deutsche Kino, das nunmal die meisten von uns erreicht besteht zu 99% aus Til Schweiger, Matthias Schweighöfer, unlustigen Komödien und einer Kombination aus den drei Punkten. Dabei gibt es doch sicherlich genug Leute mit tollen Ideen, die wahrscheinlich nicht mal viel Geld bräuchten, sondern nur etwas Aufmerksamkeit.

    Bei Revolution habe ich nach einer Episode bereits aufgehört. Das Setting war zwar interessant, aber irgendwie war mir die erste Folge nicht gut genug, um am Ball zu bleiben. Außerdem fand ich es doof, dass es dann doch irgendwie – zumindest für eine limitierte Gruppe von Menschen – möglich ist an Strom zu kommen und die ganze große Katastrophe natürlich wieder auf die Schicksale von ein oder zwei Personen verfrachtet wird.

  • Achja, „Revolution“ fand ich auch ganz nett. Irgendwie doof, aber eben auch ganz nett. Habe dann dennoch irgendwann aufgehört und jetzt auch nicht so den unmittelbaren Drang weiterzuschauen. Hat aber durchaus was.

  • Alexander Kopa – Movie Knight

    Die Antwort zu 6. ist wirklich gut. Ich finde auch, dass die Qualität stark gestiegen ist, aber ich habe dabei gar nicht an das Risiko durch steigende Produktionskosten gedacht. Sicherlich haben da The Walking Dead oder Game of Thrones keine Probleme mit, aber Serien die zwar beliebt sind, aber nie den Status zum Hype schaffen könnten daruch tatsächlich bedroht sein und auch erklären warum so viele Serien häufig abgebrochen werden, obwohl sie einfach grandios sind.