Kurzfilm König: Ein Leben mit Drogen in drei Akten und in 16mm

Florian Erbach 27. April 2014 0
Kurzfilm König: Ein Leben mit Drogen in drei Akten und in 16mm

Drogen können richtig scheiße sein, und auch wenn ich kein Problem mit einer Legalisierung von Marihuana habe, sollte man das immer im Hinterkopf behalten. Genau wie Leute an der Schnapsflasche enden können, so können sie auch an „der Nadel“ enden. Der Kurzfilm König begleitet Kim in drei Akten durch sein Leben mit Drogen. Dabei wissen wir nicht, warum er in dieses Milieu abgerutscht ist, sondern werden primär Zeuge seiner Auseinandersetzung mit der Heroin-Sucht.

König ist ein Kurzfilm von Hakan Soyka und Sebastian Joof, die beide Absolventen der Medienakademie 2010 sind und mit diesem Kurzfilm auch schon mehrere Preise gewonnen haben. König vermittelt eine düstere Stimmung, welches nicht zuletzt auf die Verwendung einer 16mm-Kamera zurückzuführen ist. Sie verleiht dem Film Tiefe und ermöglicht es, sich näher bei den Darstellern zu wähnen.

Der Kurzfilm geht nur 10 Minuten und die sollte man sich ruhig nehmen! Übrigens ist die musikalische Untermalung auch sehr gelungen:

Kurzfilm König

via: kraftfuttermischwerk