Kritik zu PAN: Großer Spaß für Familien und die, die nicht erwachsen werden wollen

Sabrina Sandig 8. Oktober 2015 0
Kritik zu PAN: Großer Spaß für Familien und die, die nicht erwachsen werden wollen

PAN, der neue Film von Regisseur Joe Wright, glänzt mit fantastischen Kulissen, farbenfrohen Kostümen und tollen Darstellern. Die etwas kitschige Storyline, wird besonders die Kleinen begeistern.

PAN erzählt die Vorgeschichte zum dem bekannten Märchenhelden Peter Pan. Es herrscht Krieg auf der Welt und dies kriegen auch die Londoner Waisenkinder mit. Eines von ihnen ist Peter, ein aufgeweckter, fröhlicher Junge, der fest daran glaubt, seine Mutter wiederzusehen. Plötzlich verschwinden immer mehr Kinder aus dem Waisenhaus und auch Peter wird auf einem fliegenden Schiff nach Nimmerland gebracht, welches von Blackbeard tyrannisiert wird. Schnell merkt der Junge, dass er an einem ganz besonderen Ort ist und die Chance hat, seine Mutter zu finden. Mit der Hilfe von seinem neuen Gefährten Hook macht er sich auf die Reise und stellt sich Blackbeard entgegen.

Klein aber Oh-Ho

Trotz einer beeindruckenden Darstellerliste, die Hollywoodgrößen wie Hugh Jackman (Blackbeard), Amanda Seyfried (Mary), Rooney Mara (Tiger Lily) und Garrett Hedlund (Hook) verzeichnet, ist Peter, toll gespielt von Newcomer Levi Miller, der unumstrittene Star des Films. Miller spielt den fliegenden Jungen mit viel Witz und Emotionen. Hinzu kommen dann noch die überdimensionalen blauen Dackelaugen und schon hat Peter (Miller) einen Platz in jedem Herzen.

Aber auch die anderen Figuren sind wunderbar gespielt. Jackman hat es sichtlich genossen den furchteinflößenden Bösewicht Blackbeard zu verkörpern. Mara und Hedlund haben eine elektrisierende Chemie auf der Leinwand, zudem bekommt Hedlund die meisten Lacher für seine Interpretation des Captain Hook. Seyfried ist allerdings nicht so stark und wird von ihren Kollegen in den Hintergrund gespielt.

Typisch Märchen

Natürlich ist PAN ein Märchen. Es gibt einen Helden, seinen Kumpanen, den Bösewicht und eben eine ganz große Portion Kitsch. Insbesondere am Ende wird es sehr kitschig. Somit ist PAN gut für Kinder geeignet oder eben für diejenigen unter uns, die wie Peter nicht erwachsen werden wollen.

PAN gibt es in 3-D zu sehen, was dem Film weder schadet, noch etwas gibt. Das Design von Nimmerland ist beeindruckend, farbenfroh und einfach schön, aber das wäre es auch in der zweidimensionalen Welt. Der einzige erwähnenswerte 3-D Moment involviert ein Huhn, welches ein Ei legt. In anderen Worten: 3-D wäre bei diesem Film nicht nötig.

Ende gut, Alles gut

Wer auf Abenteuer,  böse Piraten und Fantasiewelten steht, der wird PAN lieben. Es ist ein Familienfilm, mit einem grandiosen kleinen Helden, von dem man in der Filmwelt bestimmt noch viel hören und sehen wird.

Für all die großen und kleinen Kinder gibt es PAN ab dem 8. Oktober in den deutschen Kinos.

Video und Beitragsbild: (c) Warner Bros

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