Anime-Serien: Die besten Intros / Openings (Top 20)

Martin 6. November 2016 1
Anime-Serien: Die besten Intros / Openings (Top 20)

Nicht erst seitdem Babymetal J-Pop, gemischt mit Metal, in den europäischen Mainstream gehievt hat, ist japanische Musik dem geneigten Hörer gegenwärtig. Wer Animes schaut, dem wird vielleicht schon sehr früh japanische Musik über den Weg gelaufen sein und man merkt schnell, dass Melodie sprachunabhängig ist (es gibt natürlich auch anderssprachige Openings). Ich habe einmal meine Top 20 der besten Openings/Intros/Intro-Songs von Anime-Serien zusammengefasst. Aus etwa 60 sehr gut geeigneten Openings sind viele meiner Favoriten herausgefallen und unabhängig von der Top 5, die relativ leicht und schnell gefunden war, haben mich einige der Kandidaten, die nach dem Hören und Vergleichen übrig geblieben sind, selbst überrascht – aus den durchweg hervorragenden JoJo-Openings bspw. hat es keines in die finale Zusammenstellung geschafft.

Zuerst werden 15 meiner Lieblings-Openings alphabetisch gelistet, zum Schluss kommt die Top 5.

Aoi Hana

Ein Anime, den ich noch nicht gesehen habe, dessen verträumtes und melancholisches Opening aber definitiv Interesse schürt. Schaut man sich einmal viele Anime-Intros an, fällt auf, dass das (auch hier benutzte) symbolische Bild der „zwei Hände“ oft und gern herangezogen wird. Zudem verwenden Openings häufig das Öffnen der Musik bzw. der Songstruktur, auch mal klassisch vom Vers, hin zur Bridge und dem Refrain, für das visuelle Koppeln mit der Storyentwicklung.

Bokurano

Genauso wie der melodische, gleichzeitig aber episch angehauchte und bedrückende Chorus zeigt das Intro mit Hilfe der Musik die Gegensätze von Stillstand/Bewegung und Entdeckung/Aufdeckung. Der Text ist zudem, wenn man die Story der Kinder, die in riesigen Robotern um das Schicksal der Welt und ihr eigenes Leben kämpfen, ein Musterbeispiel von Lyrics, die den Kern des Inhalts buchstäblich beschreiben.

Dragon Ball Z – Opening 2, deutsches Intro

Die Nostalgiewahl dieser Top 20. Für das Intro von Captain Future war leider kein Platz mehr; aber somit habe ich es auch in die Top 20 schmuggeln können.

Full Metal Alchemist – Opening 1

Das mit den Bildern der Abenteuerreise unterlegte Opening zieht den Zuschauer auch durch den direkt am Anfang eingespielten Refrain sofort in seinen Bann.

Gankutsuou: The Count of Monte Cristo

Schon visuell ist das Opening ein echter Sonderling, passt aber zur Romangeschichte des Grafen von Monte Christo zu Zeiten der Französischen Revolution, auf die der Anime basiert: Stop-Motion-Animation, (bis kurz auf den Schluss) durchgehende Brauntöne und pastellähnliche Zeichnungen. Gepaart wird das alles mit einem Song, dessen Stimmung, aber auch stellenweise Text, den Zwiespalt aus und die tragischen Gründe für seine Rache vermittelt.

Ghost in the Shell: Stand Alone Complex

Der ruhige Mittelteil des Openings stellt zumindest musikalisch eine Reminiszenz an den Film dar, dessen Soundtrack es bereits in meine Top 20 der besten Filmmusik geschafft hat. Lauscht man dem Rest des Intros, wird das futuristische Setting vor allem durch die schnelle, cyberartige Percussion transportiert.

Hajime no Ippo – Opening 1

Ein sehr starker, pop-rockiger Introsong für die Ganbatte ums Boxen. Mir gefällt besonders der relativ hoch eingesungene Refrain im Kontrast mit dem tieferen, dagegen fast eingesprochen wirkenden Vers.

Initial D: First Stage – Opening 2

Das Wiederholen und die kleinen Variationen des Gesungenen durch das tragende Keyboard ergeben einen kleinen J-Pop-Meldodiehammer.

Knights of Sidonia

Epische Weltraum-Animes benötigen entsprechende Intros. Die auf Netflix erschienene Serie erfüllt das ohne jeden Zweifel. Es gibt eine Menge guter Openings zu Space-Animes, was mir die Auswahl nicht unbedingt leichter gemacht; dahingehende weitere Favoriten sind: Space Battleship Yamato 2199 bzw. Star Blazers, Mobile Suit Gundam SEED (Opening 1), Legend of the Galactic Heroes (Opening 1).

Mirai Nikki – Opening 1

Ein Opening, das eigentlich in die Top 5 gehört: Die immer wieder stattfindenden Tempo- und Stimmungswechsel der stets melodiereichen Musik, das Widerspiegeln essenzieller Hauptthemen (Tod und Wahnsinn) in den Farbwahlen, Motiven und Texten sind einfach sehr gut gemacht.

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Beitragsbild: (c) Pierrot

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