Ghostbusters 3: Vier neue Ghostbuster – Ein Reboot? (Kinostart 2016)

Florian Erbach 28. Januar 2015 3
Ghostbusters 3: Vier neue Ghostbuster – Ein Reboot? (Kinostart 2016)

Was habe ich Ghostbusters geliebt. Regisseur Ivan Reitman ist mit Ghostbusters eine außergewöhnliche Filmreihe gelungen, die leider nur aus zwei Filmen bestehen sollte. Insbesondere Ghostbusters 2 zählt für mich bis heute zu meinen Lieblingsfilmen. Ironie, Wortwitz, Action und Humor – Ghostbusters 2 hatte die perfekte Mischung und hatte mit Bill Murray auch den passenden Schauspieler im Ensemble. Aber auch Dan Aykroyd, Sigourney Weaver, Harold Ramis, Rick Moranis, Ernie Hudson und viele weitere sorgten für einen ganz eigenen Charme.

Nach mehr als 25 Jahren steht nun fest: Ghostbusters bekommt einen dritten Teil und wird sehr wahrscheinlich eine Art Reboot werden. Denn es sind nicht Bill Murray, Dan Aykroyd und Co., die sich den Geistern entgegenstellen und als Geisterjäger im Zentrum stehen, sondern eine komplett neue Truppe. Eine weibliche Ghostbusters-Truppe.

Wie Gostbusters 3-Regisseur Paul Feig per Twitter bestätigte, wird die vierköpfige Ghostbusters-Crew aus Kristen Wiig, Melissa McCarthy, Leslie Jones und Kate McKinnon bestehen.

Doch nicht nur das: Wie nun auch bekannt wurde, wird Ghostbusters 3 bereits 22. Juli 2016 in die Kinos kommen. Ein deutscher Starttermin steht noch nicht fest – der deutsche Kinostart wird jedoch sicherlich auch um dieses Datum herum anlaufen.

Paul Feig tritt bei Ghostbusters 3 in verdammt große Fußstapfen und es wird wahnsinnig schwer werden, dem Charme der alten Ghostbuster-Filme gerecht zu werden. Beim Vergleich mit den alten Filmen ist das Projekt eigentlich schon zum Scheitern verurteilt.

Viele Jahre und viele Gerüchte sind seitdem ins Land gezogen und als Fan kann man wohl erst einmal glücklich sei, dass es überhaupt einen neuen Ghostbusters-Film gibt. Oder doch nicht? Ich muss ganz klar sagen, dass ich lieber einen Film mit der alten Crew um Murray gehabt hätte und nach der anfänglichen Freude über einen neuen Teil macht sich Ernüchterung und auch Enttäuschung breit. Vielleicht sollte man dem neuen Gespann aber eine Chance geben. So mancher Neuanfang erwies sich als Glücksfall. Doch warum ausgerechnet bei Ghostbusters?

  • Schlombie

    Ich lasse mich in der Regel gern auf Fortsetzungen und Neuverfilmungen ein und stehe ihnen somit nicht so feindlich gegenüber wie viele andere Cineasten. Bei Ghostbusters 3 habe ich jedoch ein ganz mieses Gefühl. Mir kommt es so pseudohaft vor, dass es nun unbedingt weibliche Hauptfiguren sein müssen. Es erinnert mich an die unsinnigen Veränderungen des Karate Kid-Remakes, das mir einfach zu viele Veränderungen mitgebracht hat, um Interesse daran zu haben. Im Gegensatz zu dem werde ich Ghostbusters 3 eine Chance geben. Aber ich stelle mich jetzt schon auf eine Enttäuschung ein.

    • Ja, ich bin mittlerweile auch eher ernüchtert und fast entsetzt.

      Ich hatte halt nicht mehr damit gerechnet, dass Bill Murray und co. nochmal zusammenkommen. Insofern hat mich der Reboot in dem Sinne nicht so sehr überrascht, aber das sieht doch insgesamt schon danach aus, dass das nichts werden wird. Paul Feig ist ja nun auch nicht für feinsinnige Komödien bekannt. Oh man :(

  • Sveni

    Die Enttäuschung ist schon groß. Ich hatte wirklich gehofft, dass der Originalcast zumindest teilweise (oder in möglichst naher Besetzung zum Originalcast) vertreten sein wird.
    Ich hatte irgendwie aber auch auf ein eher düsteres und erwachsenes Ghostbusters gehofft.
    Mit dem was es jetzt geworden ist (oder wohl werden wird) hab ich eher garnicht gerechnet. Leider seh ich bei dem Regiseur (aufgrund der Filmografie) und der Besetzung eine 08/15 Komödie auf uns zu kommen die mit den Originalfilmen wahrscheinlich nicht viel zu tun haben wird.
    Ein Reboot sollte doch für die bestehende Fanbase sein. Und ich behaupte einfach mal die besteht seit damals größtenteils aus „kleinen Jungs“ die sich mit einem Reboot nocheinmal das Gefühl aus der Kindheit zurückgewünscht haben.

    Ich finds auch Schade das sämtliche Kritik an dem Cast derweil als „Ihr seid ja alle Sexisten“ abgetan wird.
    Der Film hätte vielversprechender werden können. Wird aber wohl keine große Sache.